Alt-Katholische Gemeinde Coburg
Gemeindekalender

Unsere nächsten Termine

  • So., 19.11.2017, 15.00 Uhr

    Multireligiöses Gebet in St. Lukas
  • So., 26.11.2017, 10.00 Uhr

    Eucharistiefeier
  • So., 10.12.2017, 10.00 Uhr

    Festgottesdienst zum Patronatsfest (musikalische Gestaltung: Kirchenquartett - anschließend Einkehr)
Blick voraus
  • Do., 14.12.2017, 19.00 Uhr

    Ökumenisch-politisches Nachtgebet
  • So., 24.12.2017, 17.00 Uhr

    Christmette
  • Mo., 01.01.2018, 16.00 Uhr

    Festgottesdienst zum Neuen Jahr (anschließend Einkehr)
  • Do., 11.01.2018, 19.00 Uhr

    Ökumenisch-poitisches Nachtgebet
  • So., 14.01.2018, 10.00 Uhr

    Eucharistiefeier (anschließend Gesprächskreis)
Rückblick

Festliche Eucharistiefeier mit Bischof Matthias Ring zum Jubiläum "50 Jahre Alt-Katholiken in der Nikolauskapelle" (15.10.2017)

Warum eigentlich "... mit Bischof Matthias Ring"? Damit halt möglichst viel Prominenz dabei ist und das Ganze dann wichtiger aussieht? Als Alt-Katholiken gehen wir davon aus, dass Kirche da konkret werden kann, wo eine "Gemeinschaft von Menschen [...] durch die Versöhnung in Jesus Christus und durch die Sendung und das andauernde Werk des Heiligen Geistes in einem Ortskreis um einen Bischof zur Einheit konstituiert ist und in der Eucharistie ihre Mitte hat" (Statuten der Utrechter Union). So gesehen ist es logisch, dass wir zum Jubiläum der Nutzung unseres - ohnehin sichtbaren - Kichengebäudes, auch die lebendige Kirche darin möglichst klar und konkret sichtbar machen wollen. Um Missverständnissen vorzubeugen: Nicht etwa durch den Bischof, sondern in unserer gemeinsamen Eucharistiefeier mit unserem Bischof, in der - wie in jeder Eucharistiefeier - unsere Wirklichkeit sozusagen auf den Herrn unserer Kiche hin, auf Jesus Christus hin, "durchsichtig" werden will. Schön also, dass Herr Ring die etwas umständliche Reise von Bonn nach Coburg und zurück auf sich genommen hat. Und schön, dass so viele Geschwister aus der Ökumene mit uns gefeiert haben! Es war ein tolles Fest - bei strahlendem Sonnenschein.

Eucharistiefeier zum Erntedank (01.10.2017)

In dem prächtigen Rahmen, den Frau Helga Müller durch ihren Altarschmuck geschaffen hatte, feierten wir dieses Jahr mit Pfarrer Niki Schönherr aus Nürnberg am reich gedeckten Tisch des Wortes und des Brotes - unser Pfarrer war nämlich noch im wohlverdienten Urlaub. In seiner Predigt sprach Herr Schönherr von Aufträgen für unser heutiges Handeln, die zwar nicht im Wortlaut in der Schrift zu finden sind, die wir aber nach bestem Gewissen daraus ableiten, wenn wir versuchen, das damals Gesagte in unsere Zeit zu übertragen. So führte er hin zu unserer Mitverantwortung für die Herstellung der Güter, die wir konsumieren, insbesondere für die Bedingungen, unter denen unsere Mitmenschen diese herstellen. Wer diese Verantwortung akzeptiert, wird im Kauf von fair gehandelten Waren eine Möglichkeit finden, daraus Konsequenzen zu ziehen.

Interkulturelle Sommerferien des Brose Kids Club in der Nikolauskapelle (17.08.2017)

In vier Stationen, einer zur Einrichtung des Kirchenraums, einer zu den Fresken und der Gestaltung Altarraums (mit Hochaltar bzw. Toraschrein) im Laufe der Geschichte, einer zur hebräischen Schrift und einer zu jüdischen und christlichen Psalmvertonungen erkundeten zwei Gruppen des "Brose Kids Club" die Nikolauskapelle als Gotteshaus von Juden und Christen. Umrahmt und rhythmisiert wurde die Stationenarbeit mit mehr Musik, kurzen Videoausschnitten und Erklärungen und - ganz wichtig - durch das Spiel an einer im Freien aufgebauten Kiesweg-Bowlingbahn. Nicht nur die insgesamt 26 Kinder, auch die Betreuerinnen und Betreuer von der Ferien-Ganztagsbetreuung der Firma Brose und die zwei Gemeindemitglieder, die das Angebot vorbereitet hatten, waren eifrig und mit Freude bei der Sache. Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit! (Foto: Brose Kids Club)

Gemeindefest: Ausflug auf den Muppberg (30.07.2017)

Gemeinde unterwegs ... Unser Gemeindefest feierten wir dieses Jahr in Form einer Wanderung auf den Muppberg mit sonntäglichem Morgenlob am angenehm schattigen, aber auf ein sonniges Tal ausschauenden "Sonneberger Blick" und mit anschließender Einkehr in der Arnold-Hütte. Das Wetter meinte es gut mit uns und die ganze Gesellschaft - die Altersspanne reichte von 0 bis 85 Jahren - bezwang den Berg auf Schusters Rappen (nur die Kleinsten ließen sich wandern). Vielleicht wären wir nach dem guten und reichlichen Mittagessen sogar noch ein wenig länger sitzen geblieben, wenn uns nicht auf eigentümliche Weise ein Zirkus in die Quere gekommen wäre ... Wer mehr wissen will, frage nach und lasse sich die ganze Geschichte erzählen.

Nikolauskapelle im Regionalfernsehen (28.06.2017)

»In dieser Ausgabe von „Ein Fall für Dippold“ besucht Bezirksheimatpfleger Günter Dippold zusammen mit TVO-Reporterin Ulrike Glaßer-Günther die St. Nikolaus-Kapelle in Coburg.« So präsentiert der regionale Fernsehsender TVO seine Ende Juni ausgestrahlte knapp fünfminütige Sendung über die Geschichte der Nikolauskapelle, die Sie unter https://www.tvo.de/mediathek/276412 (hier klicken) aus der Mediathek des Senders abrufen können. Die Türen öffnete für Herrn Dippold und das Fernsehteam die stellvertretende Vorsitzende unseres Kirchenvorstands, Frau Marlies Plack. Ihr Fazit der etwa zweieinhalbstündigen Dreharbeiten am 8. Juni: „Es hat Spaß gemacht!“

Festgottesdienst zu Ostern mit Taufe - anschließend Stehempfang der Tauffamilie (16.04.2017)

Das Violinspiel unseres gern gesehenen Besuchs aus der Heidelberger Gemeinde (der sich bisher vor allem mit Gitarrenklängen in unseren Kreis eingebracht hatte) trug in angenehmer Weise zu der unaufgeregten, aber lebendig-festlichen Atmosphäre unseres Ostergottesdienstes bei. Insbesondere wurde sie aber auch von der Tauffamilie - und deren Gesellschaft - mitgetragen. So hielten auch die beiden Täuflinge die doch recht lange Feier mit bewundernswerter Ausdauer durch, was für Jonathan vermutlich einiges anstrengender war als für seine kleine Schwester Eva, die bis kurz vorher noch gut geschlafen hatte. Dafür bekam er am Ende des Gottesdienstes mit dem Lied vom "kleinen Jonathan", das Pfarrer Pöschl zur Gitarre anstimmte, sozusagen eine besondere Anerkennung.

Gemeindeversammlung (26.03.2017)

Neben den üblichen Tagesordnungspunkten wie der Entgegennahme der Rechenschaftsberichte und der Genehmigung der Jahresrechnung und des neuen Haushaltsplans beschäftigten wir uns vor allem mit der Planung unseres Jubiläums "50 Jahre Alt-Katholiken in der Nikolauskapelle" im Herbst und mit Überlegungen zum Gemeindeleben. Es gibt jetzt unter anderem gute Ideen für einen nächsten Gemeindeausflug und konkrete Pläne für ein Diakonieprojekt. Weitere Gemeindeversammlungen können, so fanden die meisten von uns, wieder im Kirchenraum stattfinden.
Mit der Gemeindeversammlung hat Herr Schmöe seinen Dienst als Kirchenrechner beendet und Frau Raabs dieses Amt übernommen. Beiden herzlichen Dank, einmal für die geleistete, einmal für die noch zu leistende Arbeit!

Hebräische Inschrift wieder sichtbar (18.09.2016)

Mit einem ökumenischen Gottesdienst unter Beteiligung der Rabbinerin Dr. A. Yael Deusel von der Liberalen Jüdischen Gemeinde Mischkan ha-Tfila wurde gefeiert, dass die hebräische Inschrift über unserer Kirchentür - aus der Zeit, in der die Nikolauskapelle als Synagoge diente - nun wieder sichtbar ist. Finanziert wurde das Projekt durch Spenden aus den in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) verbundenen Kirchengemeinden sowie aus Coburger Vereinen und Clubs; realisiert wurde es durch das große Engagement von Mitgliedern der genannten Gemeinden und von VertreterInnen und MitarbeiterInnen der Stadt Coburg (unter Beteiligung des Landesamts für Denkmalschutz).

Gemeindefest im Garten der Familie Raabs (03.07.2016)

Dank der perfekten Organisation konnten wir trotz des pünktlich einsetzenden Regenschauers eigentlich ungestört Eucharistie feiern. Die angenehme Umgebung, die reichlich mitgebrachten Speisen und schließlich auch der wiederkehrende Sonnenschein halfen mit, das anschließende Beisammensein zu einem schönen entspannenden Ereignis werden zu lassen. Vielen Dank an Familie Raabs für ihre Gastfreundschaft, die das möglich gemacht hat!